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13.7. (Mi) - Irgendwo im Jungle

Als ich heute morgen aus dem Haus ging, kam mir das Wetter nicht so warm vor wie sonst. Entweder hat man sich einfach mittlerweile daran gewohnt oder es war einfach nicht so warm wie an den Tagen zuvor .

Wir haben uns, wie gewohnt, am MOELC getroffen und dort auf den Bus gewartet. Unser erster Programmpunkt war der Ausflug auf die Insel Pulau Ubin. Wir sind verteilt auf mehreren kleinen Booten dorthin gefahren. Diese Insel ist ein kompletter Kontrast zum gewohnten Festland, welches aus vielen Hochhaeusern und wenig Platz dazwischen besteht. Die Insel besteht aus einem kleinen Dorf wie es auch sonst in weiten Teilen Asiens zu finden ist und es zeigt, wie auch Singapur vor 40/50 Jahren aussah. Im Gegensatz zu heute, eher arm. Wie uns der Tourguide erzaehlte, leben dort nur noch ca. 40 Menschen im Alter von ca. 80-100 Jahren.


Von dem kleinen Dorf fuhren wir mit kleinen Bussen in den Jungle. In diese Busse passen wahrscheinlich nur so 12/13 Leute rein, aber wir haben uns mit 17 Leuten, inklusive Fahrer, in einen der Busse reigequetscht und die Fahrt an sich war auch sehr hubbelig und wackelig.

Wir hatten einen deutschen Tourguide und dieser sagte uns gleich zu Anfang, dass es auf dieser Insel auch Schlangen und andere Wldtiere gibt. Wir sahen dann auch schon gleich Wildschweine, die auf Essen hofften. Geplant war eigentlich eine Tour, die zwei Stunden dauert, aber daraus wurde nichts, da es auf einmal angefangen hat zu regnen und zu gewittern. Deswegen mussten wir wieder umkehren und uns unter einen Unterstand stellen, bis das Wetter wieder einigermaszen soweit war, dass wir weiterlaufen konnten. Leider dauerte dies ungefaehr 1 oder 1 ½ Stunden, weshalb wir letztendlich nur eine halbe Stunde der Fuehrung machten, in der wir einen Steg entlanggelaufen sind oder auch Ched Jawa Walk. Einige haben Mueckenstice abbekommen und das obwohl wir alle etwas gegen Muecken draufgemacht haben. In der Zeit, in der wir uns unterstellen mussten, haben wir zuerst in kleineren Gruppen einfach miteinander geredet, aber spaeter kam Herr Guckes auf die Idee ein Kennlernspiel zu spielen, um sich die Namen besser merken zu koennen. Das hat echt Spasz gemacht.


Die Insel haben wir dann verlassen und sind von dort aus mit dem Bus zu einem Indonesischen Restaurant, Pondok Kartika, gefahren um dort zu essen. Das Essen war nunja..interessant. Es kam immer nacheinander etwas auf den Tisch. Zuuerst etwas mit Krabbenchips und einer Erdnusssauce, dann Haehnchenfleisch, Tofu, eine Fischsuppe und dann auch etwas, was ich als getrocknete Bananenschalen beschrieb, aber eigentlich war es frittierter Fisch. Die Vegetarier bekamen Nudeln und das war doch eher das bessere Essen. Der Nachtisch bestand aus einem Kokoseis, roten Bohnen und einem Gemsich aus Reismehl und den Blaettern eines bestimmten Baumes. Diejenigen, die davon nichts bekommen haben, haben dann einen Mango- Orangen-Saft bekommen.

Von dort sind wir zur Marina Barrage gefahren. Marina Barrage ist ein Damm in Singapur welcher fuer die Wasserspeicherung sorgt und ebenfalls zur Kontrolle der Gezeiten dient. Dort waren wir auch in einem oeffentlichen Museum, wo das Prinzip anhand einer Miniaturversion veranschaulicht wurde. Oben auf dem Dach von dem Museum hatte man auch wieder eine schoene Aussicht und man sah dort ein paar Solarzellen. Eigentlich erstaunlich, dass es nur sehr wenige Solarzellen in Singapur gibt.

Anschlieszend sind wir, allerdings mit einem anderen Bus, zur Marina Esplanade gefahren. Die Tatsache, dass es ein anderer Bus war, war unguenstig, da die Reisefuerhrerin gesagt hat, dass man seine Sachen auch im Bus lassen koenne, weil der Bus nicht gewechselt wird. Leider war dies nicht der Fall und so hatten ein paar ihren Rucksack mit ihren Sachen erst wieder nach dem Besuch der Marina Esplanades. Dort hat man auch wieder eine groszartige Sicht auf das Marina Bay Sands Hotel und allgemein die Aussicht war sehr schoen. Bei Marina Esplanades werden auch oft Theatershows oder Musikshow auffgefuehrt. Viele von uns haben sich dort einen Riesendonut geholt. Etwas ganz anderes als das Mittagessen.


Wir sind wieder zum MOELC zurueck gefahren. Danach sind die meisten wieder zu ihren Gastfamilien gefahren oder gelaufen und manche sind auch in die Orchard Street gegangen, um shoppen zu gehen.

Luzi


singapur2016 am 13.7.16 17:41

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