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14.07. (Do) - Little India

Den heutigen Tag haben wir in Little India verbracht. Dieser Stadtteil von Singapur ist ganz anders als die,die ich bisher kannte. Hier gibt es keine Hochhäuser, sondern viele kleine Häuschen. Außerdem riecht es ziemlich eigenartig... Wir haben auch gleich zu Beginn gesagt bekommen, dass wir hier auf keinen Fall auf Toilette gehen sollen, sondern bis zum Mittagessen warten sollen, da sonst der Schock unseres Lebens auf uns warten würde...

Als erstes sind wir in einen Tempel gegangen. Dafür mussten wir unsere Schuhe ausziehen und barfuß oder auf Socken gehen als Zeichen des Respekts. Außerdem wurde uns gesagt, dass man nicht auf die Türschwelle der Treppe am Eingang treten soll, ebenfalls aus Respekt, aber irgendwie ist fast jeder Inder auf diese Stufe getreten... Der Tempel sah im Innern sehr anders aus als eine christliche Kirche. Überall standen bunte Statuen der verschiedenen Gottheiten und er war reich verziert. Die meisten Inder liefen von Statue zu Statue und beteten zu jeder Gottheit einzeln. Was sonderbar war, war die Tatsache, dass im Tempel eine Art Mini-Markt war; man konnte zum Beispiel Milch und Bananen kaufen.

Nach dem Tempel hatten wir die Zeit bis zum Mittagessen zur freien Verfügung und sind daher in Kleingruppen losgezogen. Uns wurde vorher erzählt, dass man gut verhandeln könne, wenn man so tut, als würde einem eine Sache nicht wirklich gut gefallen und manchmal hat es tatsächlich funktioniert und man musste nicht den vollen Preis bezahlen. Am besten haben mir die Läden gefallen, in denen Saris verkauft wurden, es gab einfach so viele schöne Stoffe, einer mit mehr Verzierungen als der vorige.

Mittagessen hatten wir dann in einem Hotel direkt hinter dem Tempel. Es gab ein indisches Buffet und das Essen war ziemlich scharf.

Danach sind wir auf den Markt gegangen, haben gezeigt bekommen, wie man typisch indische Blumengirlanden herstellt und Hennatattoos bekommen. Es war verblüffend, wie schnell die Frau die Tattoos aufmalen konnte, eines hat nicht mal dreißig Sekunden gedauert! Der Markt war auch sehr beeindruckend; alles war eng beieinander, viele kleine Läden und Stände und generell war alles sehr bunt, die Girlanden, die über die Straße gespannt waren genauso wie die verschiedenen Artikel an den Ständen.


Zum Abschluss sind wir noch ins Indian Heritage Centre gegangen. Es erzählt in verschiedenen, teils interaktiven, Ausstellungen die Geschichte der indischen Bevölkerung in Singapur. Es zeigt außerdem die Handlungen wichtiger indischer Leute in der Geschichte Singapurs.


Kora (eigentlich war jemand anderes vorgesehen)


singapur2016 am 15.7.16 16:36

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